Montag, 12 März 2018 21:12

Die DJK Welper bekommt zur neuen Saison einen neuen Trainer Featured

Written by WAZ
Sehr torhungrig präsentierte sich Welpers Maximilian Kothe-Marxmeier (links) . Im Spiel gegen Saxonia Dortmund erzielte er sieben Treffer. Sehr torhungrig präsentierte sich Welpers Maximilian Kothe-Marxmeier (links) . Im Spiel gegen Saxonia Dortmund erzielte er sieben Treffer.

Der auslaufende Vertrag mit Dirk Hille wird nicht verlängert. Durch den Sieg gegen Saxonia Dortmund verbessert sich die DJK auf Platz drei.

Die DJK Westfalia Welper bekommt zur nächsten Saison einen neuen Trainer. Dirk Hille scheidet nach der aktuellen Spielzeit aus. Noch mit Dirk Hille auf der Bank gewannen die Welperaner jetzt ihr Heimspiel gegen Saxonia Dortmund glatt mit 35:27. Durch den doppelten Punktgewinn ist die Westfalia auch dank der patzenden Konkurrenten TuS Westfalia Hombruch II und HSC Haltern-Sythen II auf den begehrten dritten Tabellenplatz vorgerückt. Der dritte Rang berechtigt – Stand heute – zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation.

In der ersten Halbzeit läuft es noch nicht rund

Im ersten Spielabschnitt lief es für die ohne Emanuel Jess und Csaba Debreceni angetretenen Gastgeber allerdings nicht rund. Gerade in der Defensive fehlte es an Harmonie und Aggressivität. „Im Abwehrbereich hatten wir große Probleme. Da traten die alt bekannten Fehler, die wir schon abgestellt glaubten, wieder auf. Da fehlte es an der notwendigen Kommunikation. Die Spieler sind nicht frühzeitig genug herausgetreten und haben viel zu spät attackiert“, kritisierte Hille.

Nach der Pause wird es deutlich besser

So schafften es die Dortmunder Schützen immer wieder, völlig unbedrängt zum Abschluss zu kommen. Sowohl aus dem Rückraum als auch von den Außenpositionen kamen die Gäste ständig frei zum Wurf. Satte 18 Gegentreffer gegen einen Abstiegskandidaten unterstreichen die defensiven Unzulänglichkeiten.

„Nach der Pause haben wir unsere Aufgabe aber besser gelöst. Wir haben das Konzept mit einem vorgezogenen Spieler zwar beibehalten, doch die Umsetzung war eine ganz andere“, freute sich Dirk Hille über eine gewaltige Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel.

Seine Schützlinge provozierten den allerdings auch stark nachlassenden Gegner nun immer wieder zu fehlerhaften Abspielen. Da die Gäste zudem in Unterzahl auch noch den Torwart herausnahmen, kamen die Hausherren zu vielen Kontern und einfachen Treffern ins leere Tor.

Der Kapitän geht wieder einmal voran

Aber auch aus dem Rückraum heraus lief die Maschinerie jetzt auf Hochtouren. Kapitän Tobias Lask ging einmal mehr voran. An seiner Seite steigerte sich besonders Nils Pradtke ganz gewaltig. Der so wurfgewaltige Rückraumschütze erzielte fünf seiner sechs Tore nach dem Wechsel. Überaus erfreulich, dass sich aber auch alle anderen Akteure in die Torschützenliste eintrugen. Spieler wie Maximilian Kothe-Marxmeier und David Rehbein, die sonst nicht so im Rampenlicht stehen, zeigten sich auf den Außenpositionen torgefährlich und treffsicher. Aber auch die dreifachen Torschützen Björn Trompeter, der nach längerer Pause mal wieder mit dabei war, und Nachwuchsspieler Marvin Muckenhaupt bekamen von Dirk Hille ein ganz spezielles Lob.

Trotz des guten Tabellenplatzes machte im Lager der Westfalia aber das Gerücht die Runde, dass sich die DJK nach dem Saisonende von ihrem Trainer Dirk Hille trennen werde. Diese Nachricht wurde inzwischen bestätigt. „Wir werden den nach einem Jahr zum Saisonende auslaufenden Vertrag unabhängig vom Ausgang der Saison nicht verlängern“, sagte Welpers Sportlicher Leiter André Bauer.

DJK Welper - Saxonia Dortmund 35:27 
„Spielfilm“: 0:1, 4:2, 7:4, 9:9, 12:9, 14:11, 18:18 (Hz.), 21:22, 27:22, 34:24, 35:27.
DJK: Büttner, Jülicher; Lask (6/1), Trompeter (3), Schotte (1), Buchmüller (2), Kothe-Marxmeier (7), Funke (2), Pradtke (6), Rehbein (5), Muckenhaupt (3).

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