Montag, 26 Februar 2018 23:12

Zwei Spiele – Zwei Gesichter Featured

Written by Dennis Galbas

Vergleicht man zu Beginn die Spiele gegen Wattenscheid vom Sonntag und dem heutigen gegen Recklinghausen, dann wird man sich fragen, wieso man gegen die körperlich und spielerisch stärkeren Wattenscheider wie um sein Leben gespielt hat und fast gewonnen hätte und gegen Recklinghausen scheinbar über weite Strecken all die Tugenden, welche am Sonntag noch für Begeisterung gesorgt hatten, teilweise wirklich wenig beherzigt hatte.

Wie immer chronologisch:

Donnerstag Abend, 19:00 Uhr –Prime Time sozusagen- und wir wollten eben den oben angesprochenen positiven Spirit vom vorherigen Sonntag auch gegen Recklinghausen versprühen und so den langersehnten ersten Sieg in der Rückrunde feiern.

Aber leider wirkte die Truppe vom Fleck weg nicht so griffig und leistete sich, entgegen der eigentlich deutlich gemachten Marschroute unvorbereitete Abschlüsse oder knallte klare Chancen immer wieder an das Aluminium.

So viel gab es da gar nicht zu bemängeln außer, dass am Ende der ersten Halbzeit schon sechs Mal das Aluminium geküsst wurde und man es so verpasste mit einer deutlichen Führung in die Pause zu gehen.

Zwar war die Abwehr nicht so stabil wie gewünscht und wir standen mal wieder mehr auf unseren Socken als das wir versuchten, den Ball zu erobern, betrachtet man aber wiedermal die personelle Konstellation, muss man nach der langen Saison auch mal Sieben gerade sein lassen.

Einzig die Einstellung bereitete uns Trainern erneut Kopfzerbrechen.

Denn handballerisch war das von Recklinghausen nur Stückwerk, was aber durch unser wiederholt zu lässiges Verhalten gebilligt wurde und ausreichte, um einfache Tore zu werfen.

Trotzdem führten wir zur Pause mit zwei Toren und trotz der mahnenden Worte meiner Wenigkeit, schalteten wir nicht einen Gang nach Oben um die Geschichte frühzeitig in ruhige Gewässer zu lenken, sondern luden Recklinghausen geradezu ein, das Spiel zu drehen.

Lange Saison hin, verletzte Spieler her: Galligkeit und purer Wille, etwas zu reißen sieht einfach anders aus als bei diesem Spiel.

Tilman und Dennis versuchten am Ende noch via TwoManShow die Geschichte zu retten, aber wir verbaselten es am Ende selbst und verloren ebenfalls mit einem Tor wie auch am vergangenen Sonntag.

Endstand: 24 – 25

Schade, da wäre mit ein wenig mehr Pfeffer deutlich mehr drin gewesen, auch mit der dünnen Personaldecke.
In diesem Sinne: Mehr Dampf im nächsten Spiel und gute Besserung an alle Kranken und Verletzten.

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