Sonntag, 30 September 2018 22:06

32:30 gegen Erkenschwick: DJK Welper kann es auch auswärts Featured

Written by Thomas Behling
Jonas Grimm-Windeler entwickelte über die rechte Seite große Torgefahr. Mit sieben Treffern war der Linkshänder bester Schütze der Westfalia. Jonas Grimm-Windeler entwickelte über die rechte Seite große Torgefahr. Mit sieben Treffern war der Linkshänder bester Schütze der Westfalia.

in kräftezehrendes Programm hatten Welpers Handballer zuletzt zu absolvieren. In Erkenschwick wirkten sie zwar müde, aber sie gewannen.

 

Auswärtssieg für die Bezirksliga-Handballer der DJK Westfalia Welper: Beim FC Erkenschwick gewann die Mannschaft von Trainer Dino Midzic mit 32:30.

Die Welperaner hatten zuletzt ein strammes Programm zu bewältigen. „Man hat den Jungs schon angesehen, dass sie müde waren. Die vielen Spiele in den letzten Wochen haben Kraft gekostet“, sagte Welpers Trainer Dino Midzic. „Umso schöner, dass wir das Spiel in der zweiten Halbzeit dann noch für uns entscheiden konnten.“

Welper tut sich schwer gegen offensive Deckung

Die Anfangsphase gehörte indes dem FC Erkenschwick. Schnell ging die Mannschaft von Trainer Jens Körner mit 2:0 in Führung und konnte diesen Zwei-Tore-Vorsprung auch erst einmal halten. Nach gut 17 Minuten stand es 8:6 für den FC. Dann legte die Körner-Sieben noch mal eine Schippe drauf, und nach 22 Minuten betrug der Vorsprung plötzlich schon vier Tore (13:9).

Angriffe über die rechte Seite der Westfalia

Welper tat sich teilweise sehr schwer mit der offensiven Deckung der Erkenschwicker, und so musste sich Trainer Dino Midzic etwas einfallen lassen. Midzic machte die linke Abwehrseite des Gegners als Schwachstelle aus und versuchte es fortan mit Jonas Grimm-Windeler auf der eigenen rechten Angriffsseite. Mit Erfolg. Welper kam jetzt immer wieder über rechts und konnte schon bis zur Halbzeit den Rückstand wettmachen. Mit dem Zwischenstand von 15:15 wechselten beide Mannschaften die Seiten.

Jonas Grimm-Windeler gelingen drei Tore in Folge

Welper blieb auch in der zweiten Halbzeit bei der Taktik, es vorwiegend weiter über rechts zu versuchen. Und ein Mann drehte jetzt richtig auf – Jonas Grimm-Windeler. Insgesamt gelangen ihm in diesem Spiel zehn Tore, die wichtigsten erzielte er jedoch zwischen der 53. und 55. Minute. Beim Stand von 27:27 erzielte Welpers Angreifer drei Treffer in Folge, und plötzlich lag Welper mit drei Toren vorne.

Das Spiel war entschieden. „Wir haben zwar in der Schlussphase wieder etwas unruhig agiert, und es gab einige Disziplinlosigkeiten, aber insgesamt wird es von Spiel zu Spiel immer besser“, so Dino Midzic. „Alles in allem bin ich mit der Entwicklung der Truppe sehr zufrieden. Aber jetzt ist vor dem Spiel gegen Schalke erst mal Erholung angesagt.“

FC Erkenschwick - DJK Welper 30:32 Spielfilm: 2:0, 8:6, 12:8, 14:11, 15:12, 15:15 (Hbz.), 18:17, 21:18, 24:22, 24:24, 27:27, 27:30, 30:32.
TuS: Jülicher, Bauer – Sproedt (3), Lask (3), Schotte (6), Trompeter (1), Schulz (7),Buchmüller (1), Funke (1), Galbas, Grimm-Windeler (10), Rehbein.

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