Montag, 26 Februar 2018 23:06

Gebrauchter Tag, schon vor Beginn des Spiels Featured

Written by Dennis Galbas

Die Trainingswoche: Diesmal starten wir mal mit etwas Erfreulichem.

Volle Hütte'' hieß es bei beiden Trainingseinheiten unter der Woche, was uns Trainer natürlich mehr als positiv stimmte und die Rahmenbedingungen für einen möglichen Sieg in Westerholt perfekter nicht sein konnten.

Natürlich flossen auch diese Woche wieder die Eindrücke der letzten Spiele und Einheiten in unseren Plan einer möglichen ersten Sieben mit ein …

… welcher dann aber eine Stunde vor Spielbeginn völlig über den Haufen geworfen wurde.

Drei kurzfristige Absagen und ein, zu Beginn, nicht spielfähiger junger Mann, ließen unsere Gedankenblase ernüchtert zerplatzen.

Dementsprechend begann dann auch die Partie.

Zerfahrener Beginn, gepaart mit der seit einigen Wochen anhaltenden Torabschlusskrankheit, machte es den Jungs zunächst nicht leicht das Spiel offen zu gestalten.

Doch es gelang uns, da wir grundsätzlich eine recht solide Abwehrformation aufboten. Leider jedoch  kassierten wir viel zu viele, teils unnötige, Gegentore über den Kreis.

Dem Gegenüber standen erneut nur mickrige acht Törchen auf unserer Seite der Anzeigetafel, weshalb sich Westerholt nach und nach absetzen konnte.

Erstmal Auszeit!

Es ist uns Trainern echt ein Rätsel, wie wenig Sinn momentan unsere Ansprachen vor den Spielen bzw. in den Team Time-Outs machen, da es scheinbar völlig egal zu sein scheint, ob wir ein Gedicht herunterbeten oder etwas fachlich, einfaches zum Thema Handball erzählen.

Dementsprechend unstrukturiert setzte sich das Spiel dann fort und wir verloren, je länger das Spiel andauerte, immer mehr den Faden.

Drei Würfe hintereinander aus dem Stand in den Block sind da ein Sinnbild, dass einige Spieler einfach den Sinn des Sports nicht verstanden haben und auch noch nicht begreifen, wie wichtig es ist, dass umzusetzen was man im Training lernt, um Spaß am Handball zu haben.

Westerholt spielte dahingehend ihren, bei Leibe keineswegs hochklassigen, Handball über 50 Minuten konsequent runter und konnte sogar eine nach gut 40 Minuten ausgesprochene rote Karte kompensieren, bzw. wir schafften es nicht die teilweise doppelte Unterzahl zu nutzen. Vielmehr fingen wir uns in diesen Minuten noch drei Tore und erschossen den Feldspieler im Tor fast jedes Mal auf der Flucht in die lange Ecke.

Wo wir wieder beim Thema zuhören wären...

Und so plätscherte das Spiel dann vor sich hin. Wir liefen zwar knapp zehn Gegenstöße, vertändelten aber dabei fast sechs mal den Ball oder konnten nicht verwandeln.

Demnach war heute die Abwehr nicht das größte aller Sorgenkinder.  Wir werden jedoch mit insgesamt nur 17 geworfenen Toren eher keine Spiele gewinnen.

Nichtsdestotrotz war das Spiel sehr aufschlussreich, was die Fähigkeiten und Einstellungsmerkmale einiger Spieler betrifft.

So konnte Benedikt seine erlernten Fähigkeiten zum wiederholten Mal auf die Platte bringen und  scheint so allmählich zu zünden, wo hingegen einige Jungs ihre Einstellung zum Thema Handball-Mannschaftssport einmal überdenken sollten.

Nur als Team sind wir stark - Glück Auf !

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