Sonntag, 23 September 2012 21:09

Welper gelingt der Befreiungsschlag Featured

Written by Oliver Bergmann
Die DJK Welper hatte im Spiel gegen Glabbeck den nötigen Zug zum Tor. Die DJK Welper hatte im Spiel gegen Glabbeck den nötigen Zug zum Tor.

Die DJK Westfalia Welper holt sich im Kellerduell mit dem VfL Gladbeck II durch ein 29:25 die ersten Punkte. Vor allem die Leihgaben überzeugen Trainer Brebach und das Publikum.

DJk Westfalia Welper - VfL Gladbeck II 29:25

„Spielfilm“: 3;1, 6:6, 10:8, 12:14, 16:16; 19:19, 22:23, 24:24, 25:25.
Westfalia: Moog, Büttner, Trompeter (6/3), Siegmund (1), Weber (2), Jasinski (3), Andreas (2), Berger (5), Heinz (2), Breucker (8), Hoffmann, Sommer, Kuhnhenn, Drüppel.

Da ist er, der erste Sieg der Welperaner Westfalia in der Landesliga. Gegen Schlusslicht Gladbeck gewann Welper mit einer Mannschaft, die in dieser Form zum ersten und wohl auch zum letzten Mal zusammenspielte, 29:25.

Welpers Trainer Ingo Brebach, der bekanntlich sechs Stammspieler ersetzen musste, trommelte eine schlagkräftige Mannschaft zusammen, aus der gleich mehrere Spieler herausragten: Da wäre einmal Sebastian Breucker aus der A-Jugend, der acht Tore erzielte und laut Brebach „beeindruckend gespielt hat.“

Ein Sonderlob vom Trainer verdienten sich auch Torwart Markus Büttner und Carsten Hoffmann – er war der geheimnisvolle Joker, den Brebach angekündigt hatte. „Markus hat in der Schlussphase alles gehalten und Carsten hat mit seinen 38 Jahren vorne für ganz viel Theater gesorgt – auch wenn er selbst nicht getroffen hat.“ Nicht zu vergessen: die Zuschauer. Sie haben in der ungewohnten Kreissporthalle eine stimmungsvolle Atmosphäre erzeugt, die Brebach unter die Haut ging. „Das Publikum war fantastisch, daran könnte ich mich gewöhnen.“

Auf dem Spielfeld ging es eng zur Sache. Keiner Mannschaft gelang es, sich frühzeitig abzusetzen. Selbst ein Unentschieden wäre für Welper wohl zu wenig gewesen. Doch mit den ständigen Gleichständen konnte Ingo Brebach prima leben. Er spekulierte auf einen Gladbecker Einbruch zum Spielende – und behielt recht. Es war aber auch die Phase, in der Markus Büttner zur Höchstform auflief.

Die Westfalia kann die nächsten Aufgaben also etwas entspannter angehen. Denn: Schwächer wird das Team sicher nicht.

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