Freitag, 26 Oktober 2018 18:37

25:18 gegen Welper: TuS Hattingen dominiert das Derby Featured

Written by Heiner Wilms
Auch Markus Witkowski (vorne) gehörte überraschend zum Aufgebot des TuS Hattingen, der sich im Derby in der zweiten Halbzeit dann recht schnell deutlich absetzte. Auch Markus Witkowski (vorne) gehörte überraschend zum Aufgebot des TuS Hattingen, der sich im Derby in der zweiten Halbzeit dann recht schnell deutlich absetzte.

Die dritte Mannschaft der Rot-Weißen geht das Spiel gegen Welper II mit einem ganz starkem Kader an. Die Westfalia hält nur bis zur Pause mit.

Am Ende wurde es doch noch deutlich. Mit 25:18 gewann die dritte Handball-Mannschaft des TuS Hattingen das Kreisliga-Derby gegen die Zweitvertretung der DJK Welper.

Darüber, dass der Sieg der Rot-Weißen verdient war, gab es keine zwei Meinungen. „Der TuS war unglaublich stark besetzt“, sagte Welpers Spielertrainer Sergej Schott auch mit dem Blick auf Spieler wie Max Schwarz, David Delgado und Markus Witkowski, der ja vor gar nicht allzu langer Zeit noch in der Oberliga gespielt hat. Auch TuS-Handball-Abteilungsleiter Maik Düerkop gehörte zum Aufgebot, seien Einsatzzeiten hielten sich allerdings in Grenzen.

Erlenbruch: „Diesmal konnten bei uns viele“

„Unser Kader war wirklich stark besetzt. Doch das war eigentlich überhaupt nicht geplant. Im Prinzip ist alles so abgelaufen wie in den Wochen zuvor. Also wie bei jedem Spiel. Da fragen wir auch immer kurzfristig nach, wer spielen kann und wer möchte. Und diesmal konnten und wollten halt viele“, sagte TuS-Trainer Benjamin Erlenbruch.Die erste Halbzeit war noch relativ offen. Zur Pause führte der TuS Hattingen III mit 11:10. Doch es hätte zu diesem Zeitpunkt auch schon deutlicher aussehen können. „Aber Welper hat gegen Mitte der ersten Halbzeit den Torwart gewechselt. Da stand dann Markus Büttner im Tor, und der hat uns in vielen Szenen wirklich den Zahn gezogen“, so Benjamin Erlenbruch.

Welper mit personellen Problemen im Rückraum

Während der TuS diesmal also aus dem Vollen schöpfen konnte, bot der Kader der Welperaner nicht so viele Alternativen. „Für die drei Rückraumpositionen hatten wir nur vier Spieler, auf Dauer wurde das ein bisschen schwierig“, sagte Sergej Schott. „Wir sind zwischenzeitlich zwar mal wieder herangekommen, doch der Gegner konnte halt immer reagieren. Das war für Kreisliga-Verhältnisse schon eine imponierende Mannschaft, die der TuS da auf die Beine gestellt hat.“Kurz nach der Pause wurde das Spiel entschieden. „Der TuS hat seine Deckung dann von 6:0 auf 5:1 umgestellt, und dadurch wurde es für uns noch anstrengender. Und als wird dann in einer Phase zwei Spieler weniger auf dem Feld hatten, ist der TuS davongezogen“, so Sergej Schott.

„Spielfilm“: 1:0, 3:8, 6:10, 8:10, 10:11 (Hz.); 11:15, 13:19, , 17:24, 18:25.
DJK Welper II: Büttner, Bauer, Witt, Maerz (4), Peveling (2), Muckenhaupt (5), Schawacht (6),J. Gotthelf, Filter (1), Schott , P. Gotthelf.
TuS Hattingen III: Schupetta, Drost, Klinker, Schwarz (4), Gornik (1), Peter (5),Seifert, Bednarek (7), Ohlenbusch, Düerkop, Przybyla (1), Delgado (2), Schimm (2), Witkowski (2).

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