Montag, 03 Dezember 2018 17:49

Welperaner verlängern ihren Lauf mit Sieg in Gladbeck Featured

Written by WAZ
Robin Soliga spielte im Welperaner Innenblock bärenstark. Robin Soliga spielte im Welperaner Innenblock bärenstark.

Die DJK Westfalia gewinnt das Auswärtsspiel in Gladbeck mit 28:23. Der Schlüssel zum Sieg ist wieder einmal die gute Abwehrarbeit.

Das Bezirksligateam der DJK Westfalia Welper hat seine gute Verfassung nun auch auswärts bestätigt und sich mit einem 28:23-Erfolg über den VfL Gladbeck III belohnt. Die Welperaner haben inzwischen wettbewerbsübergreifend in der Meisterschaft und im Pokal vier der letzten fünf Begegnungen gewonnen. „Wir sind konstanter geworden. Und das macht mich sehr zufrieden“, sagte DJK-Trainer Dino Midzic nach dem Spiel.

Dino Midzic glänzt auch als Wahrsager

„Wenn wir weniger als 25 Gegentore kassieren, gewinnen wir mit fünf Toren Vorsprung“, sagte DJK-Trainer Dino Midzic vor dem Spiel und freute sich nach der Partie über seine wahrsagerischen Fähigkeiten.

Wie schon in der Vorwoche beim Sieg gegen Bommern, präsentierte sich die Abwehrreihe einmal mehr als stabilisierender Faktor im Welperaner Spiel. Robin Soliga und Janosch Sproedt waren die tragenden Säulen. „Robin hat im Innenblock bärenstark gespielt und Janosch auf der Außenposition einen torgefährlichen Gegner ausgebremst. Aber auch Nils Pradtke hat seine Sache im ersten Spiel nach seiner Knieverletzung gut gemacht“, lobte Midzic.

Einziger Kritikpunkt war die Chancenverwertung

Wenn man an der Vorstellung der DJK überhaupt etwas bemängeln will, dann die Chancenverwertung. „Da haben wir die besten Möglichkeiten leichtfertig liegen gelassen. Sogar einen Konter mit 4:1-Überzahl haben wir verbaselt“, gab es vom Trainer dann doch noch leise Kritik. Gerächt hat sich das Fehlschussfestival am Ende aber nicht. Die Gladbecker testeten im zweiten Abschnitt die ganze Palette der taktischen Möglichkeiten, um das Blatt nach dem Pausenrückstand zu wenden.

Gladbecker testen alle Möglichkeiten

Ob 6:0-, 5:1- oder gar Manndeckung, alle Varianten wurden eingesetzt. So sah es zwischenzeitlich immer mal wieder so aus, als könnte das Spiel kippen. Näher als auf zwei Tore kam die Drittvertretung des VfL aber nicht mehr heran. Daran hatten auch die beiden Torhüter André Bauer, der insgesamt sogar vier Siebenmeter abwehrte, und Markus Büttner ihren Anteil. In den Schlussminuten setzte sich die Midzic-Sieben noch deutlich ab. Da fiel es nicht mehr ins Gewicht, dass der überragende Robin Soliga gut sechs Minuten vor Spielende nach der dritten Zeitstrafe die Rote Karte sah.

VfL Gladbeck III - DJK Welper 23:28 
„Spielfilm”: 1:0, 2:5, 4:9, 7:12, 10:13 (Hz.), 13:17, 15:17, 16:21, 21:23, 21:25, 23:25, 23:28.
DJK: Bauer, Büttner; Sproedt (1), Lask (5/2), Schotte (3), Trompeter (2), Decker (1), Buchmüller, Funke (1), Grimm-Windeler (4), Pradtke (4), Rehbein (3), Soliga (4).

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