Sonntag, 23 Dezember 2018 19:40

20:19-Sieg: Welper glückt im Pokal Revanche gegen Gladbeck Featured

Written by Heribert Rodemann
Felix Buchmüller stand zur Freude von Dino Midzic wieder im Kader. Der Kreisläufer erzielte dann auch drei Tore für Welper. Felix Buchmüller stand zur Freude von Dino Midzic wieder im Kader. Der Kreisläufer erzielte dann auch drei Tore für Welper.

Nach der Niederlage in der Meisterschaft setzt sich die DJK jetzt im Pokalspiel durch. Dabei muss Dino Midzic auf viele Spieler verzichten.

Nachdem Handball-Bezirksligist DJK Westfalia Welper sich bereits mit vier Siegen aus den vergangenen fünf Begegnungen erfolgreich in die Meisterschaftspause verabschiedet hatte, gelang nun im letzten Spiel des Jahres im Kreispokal auch noch der Einzug ins Viertelfinale. Die Welperaner gewannen im Achtelfinale beim Ligarivalen TV Gladbeck mit 20:19. Bei der Westfalia steht einer entspannten Weihnachtszeit also nichts im Wege.

Die einzige Niederlage im Punkterennen kassierte die DJK übrigens ausgerechnet zu Hause gegen den TV Gladbeck. „Wir freuen uns gerade deshalb umso mehr über den Erfolg im Pokal. Die Revanche ist gelungen“, sagte Welpers Trainer Dino Midzic.

Auch Borsutzky und Propp müssen kurzfristig passen

Und wenn man einen Blick auf den Aufstellungsbogen wirft, bekommt der Einzug der Welperaner unter die letzten acht Mannschaften sofort noch zusätzliches Gewicht. Neben den ohnehin nicht eingeplanten Leistungsträgern Nils Pradtke, Jonas Grimm-Windeler und Janosch Sproedt fielen kurzfristig auch noch Robin Soliga und Jakob Schotte grippekrank aus. Da zusätzlich auch noch die A-Jugendlichen Kevin Borsutzky und Daniel Propp passen mussten, stand Dino Midzic lediglich ein äußerst ausgedünnter Kader zur Verfügung.

Die Defensivreihen bestimmen den Spielverlauf

Midzic freute sich, dass sich Dennis Peveling und Manuel Maerz aus der zweiten Mannschaft einsprangen und Felix Buchmüller wieder zur Verfügung stand. Prompt trug der Kreisläufer sich auch dreimal in die Torschützenliste ein.

Die Defensivreihen beider Mannschaften bestimmten den Spielverlauf. So waren Tore Mangelware. „Angesichts unseres Mini-Aufgebotes mussten wir Kräfte einsparen. Deshalb sind wir nur langsam in den Angriffsmodus gegangen und haben uns stark auf das Rücklaufverhalten konzentriert. So haben wir kaum Gegenstöße zugelassen. Das war im Endeffekt der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Dino Midzic.

Welper mit einer 5:1-Formation in der Deckung

In der Deckung agierten die Jugendkraftler diesmal mit einer 5:1-Formation. „Diese offensivere Variante hat dem Gegner überhaupt nicht geschmeckt. Gladbeck hat keine Lösungen gefunden, um uns auszuspielen“, zeigte sich der Trainer der Trainer von seiner Abwehr angetan. „Egal welcher Spieler gerade auf der Platte stand, jeder war für den anderen da. Der Zusammenhalt als Mannschaft war geradezu hervorragend“, lobte Midzic sein Team. Da fiel es am Ende auch nicht entscheidend ins Gewicht, dass mit Lars Sporkmann (8) der beste Torschütze des Tages ein Gladbecker Trikot trug.

Die DJK startet furios in die zweite Halbzeit

Vor der Pause sahen die Zuschauer ein durchweg ausgeglichenes Spiel. Beim Seitenwechsel führten die Gäste mit 11:10. Mit einem furiosen Start in die zweite Halbzeit baute die Westfalia den knappen Vorsprung schnell auf 16:11 aus. Als dann die Kräfte immer mehr schwanden, kam der favorisierte aktuelle Tabellenzweite doch noch einmal heran. In den letzten zwei Minuten verkürzte Gladbeck den 20:17-Vorsprung der DJK auf 20:19. Zu spielen waren noch 17 Sekunden. „Dann haben die Schiedsrichter umgehend den Arm zum Zeitspiel gehoben. Wir haben die Zeit aber mit fünf Pässen heruntergespielt“, sagte Dino Midzic und lobte noch einmal ausdrücklich den unbedingten Siegeswillen seines dezimierten Kaders.

TV Gladbeck - DJK Westfalia Welper 19:20
„Spielfilm”: 0:1, 3:2, 6:6, 9:9, 10:11 (Hz.), 11:16, 14:18, 17:20, 19:20
DJK: Bauer, Jülicher; Lask (3), Trompeter (3/1), Decker (4), Buchmüller (3), Funke, Galbas (5), Rehbein, Peveling (1), Maerz (1).

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