Montag, 04 Februar 2019 21:02

Wieder schwach: Welpers Wiedergutmachung fällt aus Featured

Written by Heribert Rodemann

Nach der schwachen Vorstellung gegen Suderwich enttäuscht die Westfalia auch im Spiel gegen den Wittener TV und verliert mit 26:31.

Handball-Bezirksligist DJK Westfalia Welper hat das Heimspiel gegen den Wittener TV mit 26:31 verloren. Die angekündigte Wiedergutmachung nach der schwachen Vorstellung mit der 25:27-Niederlage bei der abstiegsgefährdeten SG Suderwich blieb aus. Die Welperaner enttäuschten ein weiteres Mal und haben den Anschluss an die vorderen Ränge nun endgültig verloren. Die Freude über die feine Serie mit 9:3-Punkten aus sechs Spielen rund um den Jahreswechsel ist inzwischen der bitteren Realität gewichen.

Das Spiel wird schon in der ersten Halbzeit verloren

Die Welperaner haben das Spiel bereits in der ersten Halbzeit verloren. Das kann man im Nachhinein durchaus so feststellen. Vor dem Seitenwechsel lief rein gar nichts zusammen. Nach dem 2:1 durch zwei Treffer des besten Schützen Tobias Lask häuften sich urplötzlich technische Fehler und unerklärliche Ballverluste. Das Angriffsspiel wurde von Minute zu Minute harmloser. Zudem offenbarte der Defensivbereich riesengroße Lücken. In diese Zwischenräume stürzten sich die Wittener Angreifer immer wieder entschlossen hinein. Allerdings kaum einmal ohne lautstarkes Aufschreien. Dieses wiederum veranlasste das Schiedsrichtergespann, sicherlich den einen oder anderen Siebenmeter zu viel zu geben.

Welperaner kommen noch einmal heran

In der Tat kamen die Welperaner wie verwandelt aus der Kabine. Während die Wittener aufgrund des klaren Vorsprungs das Spiel in Gedanken wohl bereits gewonnen hatten, nahmen die DJK-Spieler ihr Herz in die Hand und Wittens Jonas Oberbossel in Manndeckung. Bereits nach 38 Minuten war durch sechs Tore in Folge der Anschluss zum 15:16 hergestellt.

Der letzte Rettungsversuch scheitert

Zum Ausgleich reichte es allerdings nicht. Das Gästeteam fing sich wieder, und die DJK konnte das hohe Niveau nicht halten. Der TV Witten zog erneut davon. Mit einer immer offensiver werdenden Deckung starteten die Gastgeber noch einen letzten Rettungsversuch. Doch der schlug fehl. Am Ende stand eine deutliche Niederlage auf dem Spielbericht. Torwart André Bauer hatte sich seinen 38. Geburtstag und Emanuel Jess sein Comeback sicherlich ganz anders vorgestellt.

Midzic: „Der Gegner war gut organisiert. Wir nicht“

„Der Gegner war gut organisiert. Wir nicht. Ich hatte den Einsatz von Nils Pradtke geplant und das Spiel entsprechend vorbereitet. Leider hat Nils 60 Minuten in der zweiten Mannschaft gespielt. Schweren Herzens habe ich dann auf ihn verzichtet. Ich konnte es nicht verantworten, ihn nach der langen Verletzungspause auch noch in der Ersten spielen zu lassen“, nannte Midzic den Grund, warum der auch in der Deckung kaum zu ersetzende Torjäger trotz Ankündigung nicht auflief. So fehlte neben dem noch nicht genesenen Jonas Grimm-Windeler einmal mehr der zweite Haupttorschütze. Und das war am Sonntagabend nicht zu kompensieren.

DJK Welper - Wittener TV 26:31 
„Spielfilm”: 2:1, 3:6, 6:13, 9:16 (Hz.), 15:16, 16:20, 19:22, 20:26, 22:28, 26:31.
DJK Westfalia Welper: Bauer, Jülicher; Sproedt (6/3), Lask (8/1), Propp, Jess, Schotte (1), Trompeter (2), Decker (3/1), Muckenhaupt (1), Funke (4), Galbas, Rehbein, Soliga (1).

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