Sonntag, 10 Februar 2019 17:34

DJK Westfalia Welper entzaubert Tabellenführer Hombruch Featured

Written by Heribert Rodemann
Marc Schulz war der Mann des Tages. Der Linkshänder erzielte zehn Tore für die DJK Welper und brauchte dafür nur zwölf Versuche. Marc Schulz war der Mann des Tages. Der Linkshänder erzielte zehn Tore für die DJK Welper und brauchte dafür nur zwölf Versuche.

Marc Schulz überragt beim 27:26-Sieg gegen Hombruch. Sergej Schott vertritt den erkrankten Trainer Dino Midzic.

Nach der kleinen Talfahrt mit lediglich 1:5-Punkten aus den letzten drei Spielen haben sich die Handballer der DJK Westfalia Welper in der Bezirksliga eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Welperaner gewannen am Samstagabend beim Tabellenführer TuS Westfalia Hombruch II mit 27:26 und sorgten so für eine faustdicke Überraschung.

Schulz ist in der zweiten Mannschaft beheimatet

Überragender Spieler in der Halle war Marc Schulz. Der torgefährliche Linkshänder, der eigentlich in der zweiten Mannschaft der DJK Westfalia Welper sein zu Hause sieht, war kurzfristig eingesprungen und erzielte seine zehn Tore bei lediglich zwölf Versuchen.

Die Freude im Lager der Westfalia war groß. „Wir hatten ja auch keinen Druck, da wir nicht unbedingt gewinnen mussten. Das war schon mal eine gute Voraussetzung“, freute sich der Sportliche Leiter André Bauer, der auch über weite Strecken im Tor stand.

Schott: „Das Wochenende war wie gemalt“

Auch Sergej Schott, der den grippekranken Trainer Dino Midzic auf der Bank vertrat, war von der Leistung der Truppe angetan. „Die Einstellung der Jungs war super. Wir haben uns als echte Einheit präsentiert und befreit aufgespielt. Für mich war das Wochenende wie gemalt“, strahlte Schott, der am Samstag schon mit der durch Nils Pradtke und Emanuel Jess verstärkten zweiten Mannschaft das wichtige Spiel in der Kreisliga beim Abstiegskonkurrenten VfL Hüls mit 34:17 klar gewonnen hatte.

Hombruch kommt nur bis auf ein Tor heran

Die Welperaner legten ihr Hauptaugenmerk auf Hombruchs Torjäger Patrick Hoffmann. Der Routinier unterstrich gegen die DJK Westfalia mit elf Toren zwar einmal mehr seine exzellente Qualität als Torjäger, war allerdings auch sechsmal von der Siebenmetermarke aus erfolgreich.

Mit flexiblen Abwehrsystemen nahm die DJK Hoffmann immer wieder frühzeitig auf und unterband so häufig das auf Hoffmann zugeschnittene Angriffsspiel der Dortmunder. Welper war über weite Strecken klar tonangebend (20:14), geriet nach einer Manndeckung gegen Nils Pradtke aber bei doppelter Überzahl noch einmal in Bedrängnis (25:25). Zwei Tore von Nils Pradtke und Jakob Schotte brachten die DJK aber erneut in Führung. Trotz einer Zeitstrafe für Marc Schulz kam der TuS in der Schlussminute durch Patrick Hoffmanns Siebenmeter nur noch bis auf einen Treffer heran.

Westf. Hombruch II – DJK Welper 26:27 
„Spielfilm”: 3:1, 3:4, 6:4, 7:10, 11:12, 12:14 (Hz.), 14:20, 19:21, 22:23, 25:25, 25:27, 26:27.
DJK Westfalia Welper: Bauer, Jülicher; Lask, Jess (1), Schotte (4), Fischer, Trompeter (5/1), Funke (1), Galbas (1), Pradtke (5), Gotthelf, Schulz (10).

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