Mittwoch, 06 März 2019 16:15

Sieg gegen Schalke: DJK Welper betreibt Wiedergutmachung Featured

Written by Heribert Rodemann

Nach den schwachen Leistungen in den Vorwochen steigert sich die DJK deutlich und gewinnt mit 25:23. Der DJK-Vorsitzende hilft als Spieler aus.

Die DJK Westfalia Welper hat eindrucksvoll in die Spur zurückgefunden. Die Jugendkraftler betrieben am Sonntagabend Wiedergutmachung für die mageren letzten Wochen und schlugen den favorisierten FC Schalke 04 II insgesamt gesehen verdient mit 25:23. Die Welperaner mussten am Ende aber noch mächtig zittern. Beim Abpfiff des stets sachlich, unaufgeregt und kommunikativ leitenden Schiedsrichtergespanns Nikita Loges/Michael Rietdorf war die Erleichterung groß. Auf der Anzeigetafel leuchtete ein 25:23. Der knappe Sieg war perfekt.

Der spielende Präsident gibt 60 Minuten lang alles

„Das war ein Big-Point gegen den Abstieg. Wir haben nach dem Rückstand kurz vor Schluss den Kopf nicht hängen lassen und noch einmal zurückgeschlagen. Das zeugt von großer Moral. Die Einstellung stimmt. So muss es weitergehen“, sagte DJK-Spielertrainer Tobias Lask nach Spielschluss.

Auch rein personell war die Mannschaft gegenüber den letzten Monaten eine ganz andere. Der DJK gelang es, den Ausfall so wichtiger Spieler wie Emanuel Jess, Jonas Grimm-Windeler, Robin Soliga, Dennis Galbas und David Rehbein zu kompensieren. Der Vorsitzende Fabian Andreas ging nach der Trennung von Trainer Dino Midzic beispielhaft voran. Er stellte sich voll in den Dienst des Klubs, in dem er als spielender Präsident über die vollen 60 Minuten auf der Platte stand.

Lask: „Fabi hat das wahnsinnig gut gemacht“

Der 40-Jährige rackerte und malochte. Auf der vorgezogenen Abwehrposition kümmerte er sich nicht nur aufopferungs- und wirkungsvoll um Schalkes Spielmacher Jerome Barth. Andreas trug sich zudem zweimal in die Torschützenliste ein und gab mit seinem Kämpferherz auf dem Spielfeld im ersten Heimspiel unter der Regie von Tobias Lask die Richtung vor. „Fabi hat das wahnsinnig gut gemacht“, freute sich Lask über den gelungenen Schachzug mit dem Einsatz des immer noch quirligen Routiniers.

Manuel Maerz und Marc Schulz helfen aus

Mit Manuel Maerz und Marc Schulz waren auch zwei Spieler aus der an diesem Karnevalswochenende spielfreien zweiten Mannschaft fest und mit Daniel Schawacht, Dennis Peveling und Timo Funke drei weitere Akteure im Stand-by-Modus mit dabei. Überraschend tauchte auch Marius Weber in der Anfangssieben auf. Weber hatte wegen einer schweren Verletzung monatelang pausiert.

Die A-Jugendlichen gehörten diesmal nicht zum Kader. Sie hatten im Vorspiel den Tabellennachbarn SV Teutonia Riemke glatt mit 31:20 aus der Halle gefegt. „Diese Konstellation zeigt, dass der gesamte Verein hinter uns steht. Und das macht mich zuversichtlich für die nächsten Aufgaben“, freute sich Lask über die Unterstützung

Die Welperaner störten früh und nutzten in der ersten Halbzeit das schwache Rücklaufverhalten des Gegners durch schnelles Umschalten aus. Die deutliche Führung wurde jedoch durch viele unnötige Ballverluste verspielt.

Marc Schulz dreht den Spieß wieder um

Der zweite Durchgang erinnerte ein wenig an die Heimniederlage gegen den FC Erkenschwick, als die DJK nach einem furiosen Start noch einbrach. Im Gegensatz dazu bäumten sich die Hausherren in der entscheidenden Phase jetzt aber noch einmal auf. Auch, weil Jan-Niklas Jülicher sein Team mit zwei gehaltenen Siebenmetern im Spiel gehalten hatte. Nachdem Schalke den 19:22-Rückstand durch vier Treffer in Folge bis zur 57. Minute in einen 23:22-Vorsprung umgewandelt hatte, übernahm Marc Schulz die Verantwortung. Der wurfgewaltige Linkshänder drehte den Spieß wieder um und hämmerte die Kugel zweimal in kurzer Folge ins Tor der Königsblauen. Nils Pradtke machte dann den Deckel endgültig drauf.

Westfalia Welper – FC Schalke 04 II 25:23 
„Spielfilm:” 3:0, 7:3, 10:5, 10:8, 12:10 (Hz.), 12:12, 15:12, 17:15, 19:15, 22:19, 22:23, 25:23.
DJK: Bauer, Jülicher; Sproedt (3/1), Lask, Schotte (1), Trompeter (4), Weber (4), Pradtke (5), Andreas (2), Schulz (6), Maerz.

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