Montag, 08 April 2019 17:34

Torfestival in Welper: Westfalia fegt Gladbeck aus der Halle Featured

Written by Heribert Rodemann

Die Mannschaft von Trainer Michael Wolf bleibt in der Erfolgsspur. Gegen den überforderten VfL Gladbeck III kommt die DJK zu leichten Toren.

Die DJK Westfalia Welper hat sich auch am letzten Spieltag vor der Osterpause nicht vom Erfolgsweg abbringen lassen. Die Mannschaft von Trainer Michael Wolf fegte den VfL Gladbeck III mit 38:23 aus der Halle. In der Tabelle hat sich die DJK durch eine Serie von zuletzt 9:1-Zählern schon bis auf den vierten Rang vorgearbeitet, punktgleich mit dem Dritten Wittener TV. Und dieser dritte Platz könnte in der Endabrechnung noch interessant werden. Denn bei zwei festen Aufsteigern berechtigt der dritte Rang möglicherweise zur Relegation.

Welper gibt von Beginn an Vollgas

So weit will man den Blick in Welper allerdings noch nicht nach vorne richten. Schließlich sind noch vier Spiele zu absolvieren. Gegen den allerdings auch erschreckend schwachen und wie ein Absteiger spielenden Vorletzten brannten die Jugendkraftler ein regelrechtes Feuerwerk ab.

Vom Anpfiff an hieß die Devise „volle Pulle nach vorne“. Ob über die schnelle Mitte, die erste, zweite und sogar die dritte Welle, alle Varianten führten zu schnellen und leicht herausgespielten Toren. Wenn man bedenkt, dass Gladbecks Torwart Michael Schmidt noch der bester Spieler seiner Mannschaft war, dann sagt das eigentlich alles über den Verlauf der einseitigen Partie. Umso unverständlicher erscheinen da die recht ansprechenden Ergebnisse der Gladbecker aus den letzten Wochen.

Starker Torwart hinter guter Defensive

Welpers Defensive vor Torwart André Bauer agierte enorm stark. Nach einer guten Viertelstunde führte die Westfalia bereits mit 13:4, zur Pause lagen die Gastgeber dann mit 17:8 vorne.

DJK-Coach Michael Wolf bescheinigte seinen Jungs in der Pause einen durchaus ordentlichen Auftritt, mahnte allerdings an, im zweiten Abschnitt doch bitteschön auf die vielen Stockfehler zu verzichten. „Die Messe ist noch nicht gelesen“, schrieb er seinen Schützlingen mahnende Worte ins Stammbuch, verbunden mit der Aufforderung, nach dem Wechsel bei den Fans noch „Werbung in eigener Sache zu betreiben“.

Die DJK spielt sich in einen Rausch

Genau daran fanden die Spieler um Mannschaftskapitän Tobias Lask dann auch so richtig Gefallen. Nach einer Dreiviertelstunde stand bereits das überaus deutliche Zwischenergebnis von 29:12 auf der Anzeigetafel. Welper spielte wie im Rausch, die Gäste hatten sich frühzeitig aufgegeben.

In der Endphase nahmen die Gladbecker bei Ballbesitz ihren Torwart heraus und agierten mit sieben Feldspielern. Die in der Konzentration nachlassenden Gastgeber packten nicht mehr konsequent zu. Der eingewechselte Jan-Niklas Jülicher musste doch häufiger hinter sich greifen als ihm lieb war. So gelang dem VfL noch ein wenig Ergebniskosmetik.

Für Welpers Trainer Michael Wolf war der Gegner dann auch kein Maßstab für die vier noch ausstehenden Spiele. „Schon nach wenigen Minuten war klar, dass wir gewinnen würden. So konnte ich erfreulicherweise alle Spieler in verschiedenen Konstellationen mal auf die Platte bringen“, sagte der Coach, der übrigens zum dritten Platz in der Abschlusstabelle inzwischen auch nicht mehr nein sagen würde.

DJK Welper - VfL Gladbeck III 38:23 
„Spielfilm”: 1:0, 9:3, 13:4, 17:8 (Hz.), 23:10, 29:12, 31:16, 34:19, 38:23.
DJK Welper: Bauer, Jülicher; Lask (10/1), Galbas, Jess (2), Schotte (2), Trompeter (2), Decker (4/1), Grimm-Windeler (5), Pradtke (3), Rehbein (1), Propp (3/1), Soliga (2), 

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