Mittwoch, 16 Mai 2018 20:56

Die DJK Westfalia Welper versteht die Welt nicht mehr Featured

Written by WAZ

Die Kreisvorsitzenden versagen der Westfalia Relegationsspiele um den Landesliga-Aufstieg. Der Verein will Einspruch einlegen.

Die DJK Westfalia Welper hat die Saison 2017/18 als Tabellenvierter abgeschlossen. Dennoch hatten sich die Welperaner noch eine Chance ausgerechnet, nur ein Jahr nach dem Abstieg aus der Landesliga den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen. Im Lager der DJK hoffte man, noch auf den dritten Platz, der (eigentlich) zur Teilnahme an den Relegationsspielen der beiden Bezirksligen Südwestfalen und Ruhrgebiet berechtigt, aufrücken zu können. Es kam jedoch ganz anders.

Abstimmung fällt gegen Welper aus

Bei einer Abstimmung der fünf Kreisvorsitzenden über die Aufstiegsregelung in der Handball-Bezirksliga wurde nämlich beschlossen, die in den Durchführungsbestimmungen vorgesehene Relegationsspiele der Tabellendritten der Bezirksligen Ruhrgebiet und Südwestfalen nicht auszutragen. In die Landesliga aufsteigen werden nun die drei Erstplatzierten aus der Bezirksliga Südwestfalen (Letmather TV, TS Evingsen und TG Voerde) und aus der Bezirksliga Ruhrgebiet der Tabellenerste HTV Recklinghausen und der Tabellendritte TuS Wellinghofen, der für den Zweiten TuS Westfalia Hombruch II nachrückt. Hombruch hatte bereits vor dem Saisonfinale erklärt, nicht aufsteigen zu wollen. Aus diesem Grund rückt der TuS Wellinghofen nun nach. Ganz im Gegensatz zur DJK Westfalia Welper, die als Tabellenvierter auf den dritten Rang hätte springen können und somit für die Relegation qualifiziert gewesen wäre. Stattdessen steigt nun die TG Voerde kampflos als Tabellendritter der Bezirksliga Südwestfalen auf.

Keine klaren Regelungen

„Für einen solchen Fall gibt es in den Durchführungsbestimmungen leider keine klare Regelung. Bei der Diskussion der fünf Kreisvorsitzenden habe ich mich für ein Nachrücken der DJK Westfalia Welper auf den Relegationsrang stark gemacht. Am Ende bin ich aber überstimmt worden. Den Welperanern bleibt es natürlich unbenommen, den Weg über die Sportgerichtsbarkeit zu wählen“, sagte der Vorsitzende des Kreises Industrie, Holger Kück. Und genau das werden die Welperaner wohl auch tun. „Es gibt ja keine richtige Begründung. Wir werden zunächst den Staffelleiter um eine Stellungnahme bitten und dann wohl Einspruch einlegen“, sagte André Bauer. Die Entscheidung der Kreisvorsitzenden ist für den Sportlichen Leiter der DJK Westfalia Welper schlicht und einfach nicht nachvollziehbar.

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