Freitag, 21 September 2012 15:34

Welpers letztes Aufgebot soll es gegen Gladbeck richten Featured

Written by Oliver Bergmann
Trainer Ingo Brebach Trainer Ingo Brebach

In der Kreissporthalle kommt es am Sonntagabend zum Duell der Punktlosen zwischen Westfalia Welper und dem VfL Gladbeck II.

Ein Unglück kommt bekanntlich selten allein. Die Handballer der DJK Westfalia Welper können das wohl nur bestätigen. Der Start in die Landesliga-Saison stand bislang unter keinem guten Stern. Nach zwei knappen Niederlagen ist das Punktekonto noch leer.

Gut gefüllt ist stattdessen das Verletzten-Lager. „Mir fehlt meine startende Sechs“, schildert Trainer Ingo Brebach die schwierige Situation. Moritz März fehlt wegen eines Nasenbeinbruchs, Matthias Porbeck wegen eines doppelten Bänderrisses, Daniel Schawacht wegen eines Kahnbeinbruchs. Anselm Heinz plagt sich mit einer Sehnenverletzung in der Schulter herum, Mark Schulz macht das Lazarett wegen eines Haarrisses im Handrücken komplett, zudem fehlt der gesperrte Tobias Lask. Und das alles vor dem Heimspiel gegen den bislang noch ebenfalls punktlosen VfL Gladbeck II.

Wobei: Der Begriff „Heimspiel“ gilt eigentlich nur auf dem Papier. Welper empfängt Gladbeck nämlich am Sonntagabend um 18 Uhr in der Kreissporthalle, also dort, wo der TuS Hattingen traditionell seinen Gästen das Fürchten lehrt. Grund für den Umzug ist eine defekte Trennwand in der Sporthalle an der Marxstraße. Westfalia-Trainer Ingo Brebach, der so eine dicke Pechsträhne noch nie erlebt hat, hofft, dass trotzdem viele Zuschauer aus Welper in die Südstadt pilgern. „Das wird ein Vier-Punkte-Spiel und da sind wir auf Unterstützung angewiesen.“

Brebach bekommt die Unterstützungder A-Jugend und der zweiten Mannschaft

Eifrig arbeitet Brebach auch schon an Plan B. Und der sieht so aus: Aus der A-Jugend stoßen Sebastian Breuker, Max Drüppel und Finn Kuhnhenn dazu, aus der zweiten Mannschaft helfen Benjamin Sommer und Westfalia-Boss Fabian Andreas aus. „Und vielleicht noch ein Joker“, gibt sich Brebach geheimnisvoll, denn verraten wollte er den Namen nicht.

Stattdessen lobt er die gute Zusammenarbeit mit dem eigenen Reserve-Team, das in der Bezirksliga spielt. Das sorgt in dieser Saison für doppelte Freude, denn: die zweite Mannschaft spielt bei Heimspielen stets im Vorfeld des Landesliga-Teams. Gerade mit Blick auf diese „unfassbare Pechsträhne“, wie es Ingo Brebach ausdrückt, könnten die Personalsorgen der ersten Mannschaft so entscheidend gelindert werden.

Ohnehin wird die Partie gegen den VfL Gladbeck II noch lange kein Selbstläufer. Ingo Brebach: „Das ist eine junge, technisch sehr gut ausgebildete und spielstarke Mannschaft.“

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