Dienstag, 01 Mai 2018 18:56

Die DJK Welper meldet sich im Kampf um den Aufstieg zurück Featured

Written by WAZ
Welpers Nachwuchsspieler Marvin Muckenhaupt erzielte den wichtigen Treffer zum 24:22. Danach ließ die Westfalia nur noch einen Gegentreffer zu und verbuchte damit zwei Punkte auf dem Konto. Welpers Nachwuchsspieler Marvin Muckenhaupt erzielte den wichtigen Treffer zum 24:22. Danach ließ die Westfalia nur noch einen Gegentreffer zu und verbuchte damit zwei Punkte auf dem Konto.

Nach der desolaten Vorstellung gegen Rauxel-Schwerin zeigt sich die Westfalia gegen Erkenschwick verbessert. Platz drei wieder in Sichtweite.

Nach dem blamablen Auftritt bei der 26:36-Niederlage gegen die HSG Rauxel-Schwerin hat sich die DJK Westfalia Welper im Kampf um den Landesligaaufstieg zurückgemeldet.

Die DJK überwand ihre Auswärtsschwäche und gewann nach vier Spielen ohne Sieg beim FC Erkenschwick erstmals wieder in der Fremde. Die Westfalia behielt in einem spannenden Spiel hauchdünn mit 24:23 die Oberhand und schielt nun zwei Spieltage vor dem Saisonende wieder auf den zur Relegation berechtigenden dritten Rang.

Hombruch zieht an Wellinghofen vorbei

Den hat zurzeit der TuS Wellinghofen inne. Die Dortmunder verloren ihre Begegnung beim Wittener TV 1877 mit 26:28 und wurden in der Tabelle vom TuS Westfalia Hombruch II (30:19 gegen DJK Saxonia Dortmund) überflügelt. Wellinghofen hat aktuell zwei Punkte Vorsprung auf die DJK. Sollten die Welperaner noch zum TuS aufschließen, haben sie in der Endabrechnung aufgrund des gewonnenen direkten Vergleiches die besseren Karten.In Erkenschwick mussten die Jugendkraftler lange um den Erfolg zittern. Erst der Treffer von Nachwuchsspieler Marvin Muckenhaupt zum 24:22 brachte 24 Sekunden vor Schluss den wichtigen Sieg unter Dach und Fach. Dabei hatte es rund 40 Minuten lang überhaupt nicht danach ausgesehen, als könnte die DJK das Spielfeld als Gewinner verlassen. Nach ausgeglichenem Beginn gerieten die Welperaner schon vor dem Seitenwechsel in Rückstand (11:13).

Kapitän Tobias Lask geht frühzeitig von Bord

Der FC Erkenschwick baute den Vorsprung sogar auf 16:12 aus (34.). Bis zum 19:16 dominierten die Hausherren das Spiel (40.). Wenig später schien das Unheil seinen Lauf zu nehmen, als ein Erkenschwicker Spieler Welpers Kapitän Tobias Lask einen Finger ins Auge stieß und Lask daraufhin nicht mehr weiterspielen konnte.Diese unglückliche Szene setzte aber unerwartet neue Kräfte frei. Plötzlich lief es wie am Schnürchen. Die DJK nahm FC Torjäger Florian Mersdorf (8 Tore) in Manndeckung und erarbeitete sich in der Offensive eine Chance nach der anderen. Sechs Treffer in Folge zum 22:19 in der 54. Minute waren die erfreuliche Zwischenbilanz. Ein zu früher Abschluss von Timo Funke sorgte aber noch einmal für Verunsicherung. „Da muss er ganz einfach auf die richtige Chance warten“, klagte Dirk Hille, weil Erkenschwick auf einmal wieder auf Schlagdistanz herangekommen war. Der entscheidende Treffer von Marvin Muckenhaupt im Nachwurf sorgte aber schon bald für kollektive Erleichterung.

Nach dem Wechsel wird die DJK stärker

Die mitgereisten DJK-Fans sahen von ihrem Team eine Vorstellung mit Licht und Schatten. Die Welperaner verwandelten nur einen von drei Siebenmetern und taten sich über weite Strecken sehr schwer. Dank einer erheblichen Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt und eines immer stärker werdenden Markus Büttner im Tor bog die DJK aber doch noch auf die Siegerstraße ein. „Der Wille, das Spiel zu gewinnen, war groß. Nun sind noch vier Punkte zu vergeben. Die wollen wir auch holen. Dann werden wir sehen, auf welchem Rang wir in der Schlusstabelle landen“, hat Dirk Hille die Hoffnung auf den sofortigen Wiederaufstieg ganz offensichtlich wiedergefunden.
FC Erkenschwick – DJK Welper 23:24 
Spielfilm“: 1:2, 5:5, 7:7, 11:8, 13:11 (Hz.), 16:12, 19:16, 19:22, 22:23, 22:24, 23:24.
DJK: Büttner, Bauer; Muckenhaupt (1), Lask (6/1), Jess (5), Schotte (1), Trompeter (1), Kothe-Marxmeier, Buchmüller (3), Funke (5), Pradtke (2), Rehbein.

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