Dienstag, 24 April 2018 00:50

Erneute Auswärtspleite: Westfalia Welper stürzt in Rauxel ab Featured

Written by WAZ

Die DJK bietet wieder eine absolut desolate Leistung in einem Auswärtsspiel. Trainer Dirk Hille geht mit seiner Mannschaft hart ins Gericht.

Die DJK Westfalia Welper hat sich im Auswärtsspiel bei der HSG Rauxel-Schwerin bis auf die Knochen blamiert. Die Welperaner unterlagen dem Tabellenelften haushoch mit 26:36. Da die drei Konkurrenten im Kampf um den Landesligaaufstieg, HTV Recklinghausen, TuS Wellinghofen und TuS Westfalia Hombruch II, ihre Spiele allesamt gewannen, ist der Kontakt zum Führungstrio abgerissen. Die DJK hat den Anschluss an die Aufstiegsplätze leichtfertig verspielt.

DJK-Coach Dirk Hille war entsetzt. „All die Tugenden, die man in unserer Situation auf das Spielfeld bringen muss, haben wir vermissen lassen. Die Leistung war grottenschlecht. An den Aufstieg brauchen wir überhaupt nicht mehr zu denken“, so der enttäuschte Trainer.

 Hille kritisiert die Einstellung seiner Mannschaft

 Hille brachte überhaupt kein Verständnis dafür auf, dass der Tabellenelfte seinen Schützlingen gerade von der Einstellung her deutlich überlegen war. „Die HSG hat mit Herz, Seele und Verstand gespielt. Wir haben nur in der Anfangsphase dagegen gehalten und uns dann hängen lassen. So haben wir in der Landesliga auch wirklich nichts zu suchen“, übte Hille harte Kritik an dem (erneut) harmlosen Auswärtsauftritt.

Den Leistungsträgern gehen langsam die Kräfte aus

Gründe für die desolate Vorstellung führte der Trainer gleich mehrfach an. „Bei uns kommt halt vieles Zusammen. Der früh bekannt gegebene Trainerwechsel zum Ende der Saison dient dem einen oder anderen Spieler vielleicht als Alibi. Und dass es dem Verein in dieser Situation nicht gelingt, die Kräfte zu bündeln und die stärksten Spieler durchweg für die erste Mannschaft zu nominieren, ist sicherlich auch ein wichtiger Punkt. Nicht vergessen darf man auch, dass die Saison in der Bezirksliga mit den 16 Mannschaften unglaublich lang ist. Da gehen unseren Leistungsträgern langsam aber sicher auch die Kräfte aus, zumal wir sehr oft nur mit einem Minikader antreten konnten“, legte der Übungsleiter seine Gedankenwelt offen.

DJK Welper in neun Auswärtsspielen ohne Sieg

Zu den vom Trainer aufgeführten Punkten kommt hinzu, dass sich die Auswärtsschwäche bei den Jugendkraftlern wie ein Roter Faden durch die Saison zieht. Neunmal ging die Westfalia in des Gegners Halle nicht als Sieger vom Spielfeld. Eine derart schwache Punktausbeute in der Fremde kann man bei aller Heimstärke ganz einfach nicht kompensieren.Die Welperaner begannen in Castrop-Rauxel mit einer 6:0-Abwehrformation. Diese hatte aber nicht lange Bestand. „Wir haben mehrere Varianten probiert. Es klappte aber nichts“, sagte Hille. In der Offensive lief es zunächst besser. Die Trefferquote war anfangs okay. Mit zunehmender Spieldauer stotterte aber auch die Angriffsmaschinerie. Rauxel zog früh entscheidend davon. „Am Ende war es lediglich Jakob Schotte, der sich in Eins-gegen-Eins-Situationen durchsetzen wollte. Das war einfach viel zu wenig“, zog Dirk Hille einen Schlussstrich unter den blamablen Auftritt und auch unter die Aufstiegsambitionen der DJK Westfalia Welper.

Rauxel-Schwerin- Westfalia Welper 36:26 
Spielfilm“: 3:1, 5:4, 8:7, 18:9, 18:10 (Hz.), 22:13, 27:19, 31:23, 36:26.
DJK: Jülicher, Büttner, Bauer; Kothe-Marxmeier (3), Lask (7/2), Jess (2), Schotte (3), Rehbein (1), Funke (3), Grimm-Windeler, Pradtke (3), Buchmüller (3), Trompeter (1), Debreceni.

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