Montag, 16 April 2018 20:58

Sieg gegen Wellinghofen: Westfalia Welper lässt nicht locker Featured

Written by WAZ
Welpers Kapitän trifft auch mit neuer Frisur. Tobias Lask steuerte vier Tore zum Welperaner Sieg gegen Wellinghofen bei. Welpers Kapitän trifft auch mit neuer Frisur. Tobias Lask steuerte vier Tore zum Welperaner Sieg gegen Wellinghofen bei.

Die DJK schlägt vor heimischer Kulisse den TuS Wellinghofen mit 26:21 und mischt damit im Aufstiegskampf weiter munter mit.

Die DJK Westfalia Welper mischt im Kampf um den Landesligaaufstieg weiter mit. Die Westfalia gewann am Sonntagabend das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten TuS Wellinghofen verdient mit 26:21 und unterstrich in diesem Spitzenspiel einmal mehr die enorme Heimstärke.

Die Welperaner verkürzten durch den doppelten Punktgewinn den Rückstand auf den zweiten Rang auf zwei Zähler und bleiben dem ebenfalls siegreichen Tabellendritten TuS Westfalia Hombruch (28:19 gegen TuS Hattingen II) auf den Fersen. Der dritte Platz berechtigt zur Teilnahme an der Relegation und liegt bei nur einem Punkt Rückstand in Schlagdistanz.

Welperaner in der Defensive extrem flexibel

Nachdem die Welperaner vor zwei Wochen den Tabellenführer HTV Recklinghausen mit einer 23:28-Niederlage nach Hause geschickt hatten, machten sie nun mit dem am Ende deutlichen Erfolg über die Dortmunder ihre Aufstiegsambitionen deutlich. Die Flexibilität in der Abwehr mit der Anwendung mehrerer Defensivvarianten legte den Grundstein für den Sieg.

Der TuS Wellinghofen geht mit 5:1 in Führung

Die Welperaner begannen mit einer recht offensiv angelegten 3-2-1-Formation. Diese Strategie erwies sich aber schnell als unglücklich. Die Lücken im löchrigen Abwehrverbund waren einfach zu groß. Immer wieder gelang es dem TuS, auf den Halbpositionen entscheidend durchzustoßen. Auch der Kreisläufer bekam viel zu viel Raum.

Es waren noch keine sechs Minuten gespielt, da führte der Gast schon mit 5:1. DJK-Trainer Dirk Hille reagierte und stellte auf die defensivere 6:0-Formation um. Die Maßnahme fruchtete; das Team fand schnell zu größerer Sicherheit im Deckungszentrum. Die eingewechselten Defensivstrategen Manuel Maerz und Csaba Debreceni verliehen der Abwehr wesentlich mehr Stabilität. Die Westfalia fand so zügig ins Spiel zurück und glich bereits nach einer guten Viertelstunde zum 7:7 aus. Bis zur Pause verlief die Begegnung dann sehr ausgeglichen. Die Hausherren führten beim Seitenwechsel mit 12:11.

Torwart André Bauer sehr gut aufgelegt

Im zweiten Abschnitt brachte die Hille-Sieben ihre Qualitäten immer besser zur Geltung. Mit dem gut aufgelegten André Bauer im Tor als Ruhepol und Rückhalt und der engagiert verteidigenden Abwehr als Sockel stand auch das Offensivspiel auf einem härteren Fundament. Die Gastgeber bereiteten ihre Angriffe in aller Ruhe vor. Der Ball lief oft so lange durch die eigenen Reihen, bis die Schiedsrichter den Arm zum Zeitspiel hoben. Dann ging die Post aber ab.

Nils Pradtke und Emanuel Jess treffen gut

„Es war schon prima, dass wir gerade in diesen Phasen noch viele Treffer erzielten konnten. Nils Pradtke und Emanuel Jess haben häufig den richtigen Moment zum Abschluss gewählt“, freute sich Dirk Hille über die Entschlossenheit seiner beiden Haupttorschützen. Diese waren es aber keineswegs allein, die den entscheidenden Unterschied zum Tabellenzweiten ausmachten.

Vielmehr war es die Unberechenbarkeit, die die DJK in diesem wichtigen Spiel auszeichnete. Gleich zehn Spieler der Welperaner trugen sich in die Torschützenliste ein. Die DJK bog früh auf die Siegerstraße ein und ließ sich den deutlichen Vorsprung nicht mehr nehmen. „Wir haben das Ergebnis clever verwaltet“, freute sich Dirk Hille über einen disziplinierten Auftritt seiner Schützlinge.

DJK Welper – TuS Wellinghofen 26:21
Spielfilm”: 1:5, 4:5, 7:7, 8:9, 12:11 (Hz.), 14:11, 17:15, 22:16, 23:19, 26:21.

DJK: Bauer, Büttner; Lask (4/2), Schulz (1), Jess (5), Schotte, Maerz (3), Trompeter (3/3), Kothe-Marxmeier (2), Buchmüller, Funke (1), Pradkte (5), Rehbein (1), Debreceni (1).

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